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Ist Groß tatsächlich schwer?
Immer
wieder werden Vergleiche zwischen den Zwergen angestellt
hinsichtlich der Größe und des Gewichtes.
Auf
der HSS 2006 sind dann die Zwerge tatsächlich
gewogen worden. Das war gar nicht so schlecht, denn es
stellte sich dabei heraus, daß die Gewichtsunterschiede
erheblich waren. Obwohl die Tiere beim ersten Hinsehen
in etwa gleich groß waren, so zeigte sich ein
Zwergseidenhahn in weiß ohne Bart mit standardgerechten
600 Gramm zur Schau, und sein im wahrsten Sinne
stärkster Konkurrent wog 1100 Gramm. Das Letzterer noch
ein SG erreichen konnte…..
Wir
haben mit dem Standard eine klare Richtlinie, was die
Gewichte angeht. Es soll auch keine Henne in den
Suppentopf, nur weil sie „molliger“ als 500 Gramm ist
oder der Hahn 600 Gramm Kampfgewicht überschreitet. Die
extremen Übergrößen und -Gewichte bei den Zwergen sind
zum Glück fast ganz verschwunden, ein paar Ausreißer
gibt es noch. Bei den seltenen und jungen Farbschlägen
ist der Maßstab an die Gewichte nicht zu streng
anzulegen, denn sonst verschwinden diese schnell ganz
von der Bildfläche. Und dabei ist es in diesem Fall
egal, welche Variante angesprochen ist, es trifft sowohl
die Bärtigen wie auch die Bartlosen. Wobei auch hier die
Richtung durch die im Standard festgelegten Gewichte
eindeutig vorgeben ist.
Der
optische Eindruck der Größe wird entscheidend geprägt
durch die Länge und Breite der Seidenfeder. Das ist
allgemein bekannt. Die gut entwickelte, gesunde
Seidenfeder unterstreicht die Form. Das Tier wirkt bei
entsprechender Länge und Breit der Feder natürlich
größer als ein gleich schweres mit kurzer Feder. Hier
ist dann auch der Züchter gefragt, die Tiere, die zur
Schau verbracht werden, zu wiegen, gleichfalls
diejenigen, die für die Weiterzucht gedacht sind. Wenn
das kontinuierlich über Jahre hinweg praktiziert wird,
hat man das Gewicht im Griff.
Zur
Veranschaulichung habe ich einige Federn
gegenübergestellt, um zu noch mal zu verdeutlichen,
worauf es ankommt.
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Schwingenfedern Wildfarbiger Zwergseidenhühner
die
mittlere mit guter Seidenfiedrigkeit
links etwas
wenig, rechts fast zuviel
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Federn aus
dem Sattelbereich
weißer
Zwerge, links Henne, rechts Hahn
vorzügliche
Federbreite und Länge
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Federn aus
dem Sattel blauer und schwarzer Zwerge
deutlicher
Unterschied in Breite und Länge
aber völlig
ausreichend
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Schwingenfedern gelber Zwerge
am unteren
Niveau der Seidenfiedrigkeit
weniger ist
zuwenig
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Sichelfedern des Hahnes
mit guter
Seidenfiedrigkeit die beiden rechten Federn
beschädigt
wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit |
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Jutta Perthun |